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  • Angstpatienten

    Bei uns richtig. Bei uns behütet.

Zahnbehandlungsphobie

Ein Behandlungsschwerpunkt unserer Praxis ist die Behandlung von Patienten mit Zahnbehandlungsängsten. Kein Mensch wird als Angstpatient geboren. Die Hauptursache für die Entstehung von Angst sind negative, traumatische Erfahrungen in der Vergangenheit. Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, Menschen auf ihrem Weg aus der Angst zu begleiten.

Motivation

Schon bevor wir uns darauf spezialisierten, Angstpatienten zu behandeln, bemerkten wir bei Gesprächen und Behandlungen mit Betroffenen, dass es uns sehr lag und besondere Freude bereitete mit Menschen zu arbeiten, die ein etwas anderes Verhältnis zur Zahnbehandlung haben.

Als Ärzte sind wir gefordert, uns gegenüber Phobiepatienten mehr einzubringen. Dies übersteigt oft das übliche Spektrum der Zahnmedizin. Mehr Einfühlungsvermögen, mehr Geduld, auch Zeit. Dafür entsteht viel Freude, das Gefühl wirklich etwas bewegt zu haben, wenn wir helfen konnten. Das motiviert uns seit vielen Jahren und so war es naheliegend, unsere Behandlungsabläufe darauf zu spezialisieren und ein Team zusammenzustellen, das ähnlich empfindet und die nötige Empathie mitbringt.

Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, wählen wir unsere Mitarbeiter nicht nur unter den Höchstqualifizierten, sondern achten genauso bewusst auf die Befähigung und die richtige Einstellung zum verantwortungsvollen und aufmerksamen Umgang mit unseren Patienten. Gerade hinsichtlich der Behandlung von Angstpatienten legen wir auch größten Wert auf das, was man nicht in Lehrinstituten vermittelt bekommt.

Vielen Patienten können wir nicht nur kurzfristig helfen, sondern erreichen eine dauerhafte Veränderung, die oftmals auch in anderen Lebensbereichen befreiend wirkt.

Nachhaltig das Wohlbefinden und die Mundgesundheit von Menschen zu verbessern, die nicht selten mehrere Jahrzehnte darunter leiden, das spornt uns immer wieder auf´s Neue an, uns dieser Herausforderung zu stellen.

Schmerzfreiheit

Angst hat auch viel mit der Erwartung von Schmerzen zu tun. Seit Jahren sind gerade wir Zahnärzte in der Lage, mit den modernen Lokalanästhetika (Betäubungsspritzen) eine absolut schmerzfreie Behandlung zu gewährleisten. Zugegeben, manchmal funktioniert es nicht bei der ersten Spritze, auf Ihren Wunsch lässt sich die Betäubung mit weiteren Injektionen aber immer optimieren, bis Sie schmerzfrei sind! Die 2. Spritze merkt man in der Regel gar nicht mehr. Eine schmerzfreie Behandlung ist somit immer möglich.

Transparenz

Ungewissheit gibt der Fantasie Raum, sich Dinge schlimmstmöglich auszumalen. Gerade im Zusammenhang mit Phobien führen fehlende oder falsche Informationen (Google) oft dazu, daß die eigene Vorstellungskraft Erwartungen hervorbringt, die oft nichts mit der eigenen Mundsituation zu tun haben.

Deshalb ist es wichtig, Klarheit über die Möglichkeiten und Abläufe der Behandlung zu gewinnen. Vertrauen ist gut, Wissen besser! Wir informieren Sie gern und setzen uns mit Ihrer persönlichen Situation auseinander, damit Sie selbst einschätzen und entscheiden können, welche Schritte wir gemeinsam gehen.

  • Alles was Sie wissen wollen und müssen

    Statt auf dem Behandlungsstuhl auch in stressfreier Atmosphäre in unserem wohnlichen Beratungszimmer

Ursachen der Angst

Der Hauptaspekt für die Entstehung von Angst ist eine negative, traumatische Erfahrung in der Vergangenheit. Es ist also völlig normal, dass sich der Körper vor erneuter Verletzung schützen möchte. Somit ist die Angst eigentlich etwas Gutes!

Die schlechten Erfahrungen können sowohl in direktem Zusammenhang mit einem traumatischen Erlebnis beim Zahnarzt in der Vergangenheit stehen, als auch abseits des Zahnarztstuhles entstanden sein. Ein Zurückversetzen in eine angstauslösende, ausgelieferte Situation erlebt derjenige oft durch das Liegen auf dem Zahnarztstuhl.

Erwartungsangst und Unsicherheit: Viele Patienten sind unsicher ob während einer Behandlung Schmerzen entstehen könnten, sie warten fast darauf dass es irgendwann weh tun muss. Unbekannte und schwer einschätzbare Abläufe, wenig vertraute Geräusche während der Zahnbehandlung steigern zusätzlich die Angst.

Verlust der Selbstkontrolle: Die eingeschränkte Kommunikationsmöglichkeit mit dem Behandler während der Behandlung, sowie die fehlende optische Kontrollmöglichkeit über das was gerade in der Mundhöhle geschieht, gibt dem Patienten das Gefühl absoluter Machtlosigkeit. Der drohende Verlust der Selbstkontrolle und das Gefühl ausgeliefert zu sein, wirken angstfördernd.

Verhalten des Zahnarztes: Viele Traumata sind leider durch das Verhalten eines ehemaligen Behandlers entstanden. Zahnarztangstpatienten werden belächelt, die Angst wird heruntergespielt oder die Patienten werden sogar gedemütigt oder beleidigt. Sätze wie: „Stellen sie sich nicht so an“ oder „Das kann gar nicht weh tun“ signalisieren dem Patienten, dass er nicht ernst genommen wird und er verliert völlig das Vertrauen in einen Behandler. Das macht es dem Angstpatienten völlig unmöglich eine laufende, wichtige Behandlung fortzusetzen. Kritik und Vorwürfe in Bezug auf den Mundgesundheitszustand eines Oralphobikers sind völlig unangebracht und auch wenig konstruktiv!

Erzählungen aus dem sozialen Umfeld: Die konkretisierte Angst vor einer bestimmten Behandlung kann durch Erzählungen über eine als dramatisch erlebte Zahnbehandlung entstehen. Wer kennt nicht mindestens eine Erzählung über eine äußerst schmerzhafte Wurzelbehandlung von Freunden, Bekannten oder Verwandten? Die daraus entstehenden Ängste und das Wissen über den eigenen Mundgesundheitszustand führen dazu, dass der Zahnarztangstpatient den Zahnarztbesuch erst recht vermeidet und weiterhin Tabletten schluckt.

Scham und Angst – eine schlimme Kombination

Viele Angstpatienten entwickeln über die Zeit der Zahnarztabstinenz ein ausgeprägtes Schamgefühl. Das eigene Verhalten wird als Unzulänglichkeit angesehen. Den Gang zum Zahnarzt einfach nicht zu packen, viele Jahre keinen Zahnarzt aufgesucht zu haben und dass die Zähne im eigenen Empfinden in einem schlimmen Zustand sind und nicht schön aussehen führen dazu, dass der Angstpatient größte Sorge davor hat, gedemütigt zu werden.

Die Scham vor dem Aussehen der Zähne führt dazu, Lächeln und Lachen in der Öffentlichkeit zu vermeiden, drängt den Patienten in die soziale Isolation, führt zu partnerschaftlichen Problemen und auch zu einem großen Schamgefühl, den desolaten Gebißzustand einem Zahnarzt zu zeigen. „Was mag der Zahnarzt und sein Team von meinen Zähnen denken?“ Es kostet den Angstpatienten immense Überwindung dem Zahnarzt die Mundsituation zu präsentieren, denn die Vermeidungsstrategien anderen Personen nicht die Zähne zeigen zu müssen, hat er sich lange antrainiert.

Warum sich unsere Patienten keine Sorgen machen brauchen!

Unsere Patienten brauchen sich keine Sorgen zu machen,

  • beim Ersttermin direkt schon “auf dem Stuhl” zu landen. Sie entscheiden selbst.
  • eine Behandlung abzubrechen, weil der Angstpegel zu stark angestiegen ist.
  • dass es zu Schmerzen kommt. Patienten werden bei uns immer so lange anästhesiert bis Schmerzfreiheit eintritt; auch können sich die Patienten für die völlig entspannte Behandlung unter Lachgas entscheiden.
  • dass sie die einzelnen Behandlungsschritte nicht verstehen.
  • dass eine Behandlung vollständig ist und alle Aspekte der modernen Zahnheilkunde berücksichtigt sind.
  • weil die Breisgaupraxis mehrere auf eine Behandlungsform spezialisierte Behandler hat, die von einem laufend geschulten Team unterstützt werden.
  • dass einer der Behandler nicht zu einem passt; u.a. dafür haben wir gezielt das Mehrbehandlerkonzept eingeführt, damit wenigstens einer Ihr Vertrauensarzt sein kann.

Studien...

…zufolge gibt es allein in Deutschland 16 Millionen Menschen, die aus Angst jeglichen Zahnarztbesuch vermeiden. Sie sind kein Einzelfall! Es gibt Wege aus dem „Zahntief“.

Die Breisgaupraxis

Wir sind spezialisiert auf die Behandlung von Menschen mit Zahnbehandlungsängsten, nehmen Ihre Ängste ernst und gehen in besonderem Maße auf Ihre individuellen Bedürfnisse, auf dem Weg zu einem unbeschwerten Lächeln, ein. Wir sind bestrebt, Ihnen in einer angstfreien Atmosphäre und mit viel Verständnis zu mehr Wohlbefinden, Selbstbewusstsein und Lebensfreude zu verhelfen. Unser Ziel ist, Sie von Ihren Zahnbehandlungsängsten zu befreien, einen gesunden, ästhetischen Zustand Ihrer Zähne zu erreichen und diesen Zustand langfristig zu erhalten.

Wir haben ein Behandlungskonzept für Angst- und Phobiepatienten entwickelt, das auf die speziellen Bedürfnisse eingeht. Dabei setzen wir auf Transparenz und Information, damit Sie zu jeder Zeit einschätzen können, was auf Sie zu kommt und in der Lage sind, selbst zu entscheiden, welche Schritte wir gemeinsam gehen.

    • Kennenlernen & Wünsche aufnehmen
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    • Therapieplanung
    • Behandlung

Schamgefühle braucht kein Patient zu haben, denn so irre das klingt – wir haben uns diesen Beruf ausgesucht und der macht uns ungeheuer viel Spaß. Was für einen Laien katastrophal aussieht, ist für den Profi oft gar nicht der Rede wert. Entscheidend ist, dass Sie sich trauen, den ersten Schritt zu machen. Bei allen weiteren begleiten wir Sie.