• Mit Lachgas

    Angst lösend. Kein Würgereiz.

Keine Angst mehr vor der Zahnbehandlung

Nützliche Hinweise zur Lachgas-Sedierung

Einsatz in der Praxis: Schonende Betäubungsmethode gegen Angst und Schmerz

Angst ist eine überlebensnotwendige Emotion, die dem Schutz des menschlichen Organismus dient. Ausgelöst wird sie durch das Erkennen einer bedrohlichen Situation und hat zum Ziel, eine angemessene Reaktion einzuleiten (z.B. Flucht).

Neben dieser natürlichen Schutzfunktion gibt es pathologische Ausprägungen der Angst. Irrationale und intensive Ängste, die sich gegen einen Gegenstand, eine Person oder Situation richten, werden in der Medizin als Phobie bezeichnet.

Auch wir Zahnärzte werden in der Praxis täglich mit unterschiedlich stark ausgeprägten Ängsten unserer Patienten konfrontiert. Notwendige Eingriffe werden hierdurch oft erschwert.

Den Patienten der Breisgaupraxis stehen heute moderne und schmerzfreie Verfahren zur Verfügung. So gibt es neben den verschiedenen Arten der Lokalanästhesie, der örtlichen Betäubung, zudem die Möglichkeit der Sedierung, der leichten Narkose, z. B. mit Lachgas. Sie gilt als eine der modernsten und sichersten Methoden, um entspannt und angstfrei behandelt zu werden.

Sedierung, eine Begriffserklärung
Der Begriff Sedierung (seltener auch Sedation, von lat. sedare „beruhigen“), der in der Medizin – insbesondere in der Intensivmedizin oder bei der Behandlung von Angstpatienten – verwendet wird, bezeichnet die Dämpfung von Funktionen des zentralen Nervensystems durch ein Beruhigungsmittel (Sedativum, auch Sedativ); zur selben Arzneigruppe gehören die Tranquilizer. Wird gleichzeitig ein Schmerzmittel (Analgetikum) verabreicht, spricht man von einer Analgosedierung.
Effekt auf den Körper: Wie Lachgas wirkt und warum es so unbedenklich ist

Die Verabreichung einer Mischung aus Sauerstoff und Lachgas (N2O) ist das älteste aller dentalen Sedierungsverfahren und hat seinen Ursprung bereits im 19. Jahrhundert. Zuvor diente Lachgas hauptsächlich der Unterhaltung auf Jahrmärkten, wo es als „Partydroge“ verwendet wurde.

Es handelt sich um ein sehr sicheres Verfahren, das weltweit millionenfach angewendet wird. Schwerwiegende Komplikationen sind bis heute nicht bekannt. Wir in der Breisgaupraxis haben die Zulassung, um Lachgassedierungen selbstständig vorzunehmen.

Der Vorteil für Sie: Als Patient bleiben Sie während der gesamten Behandlung ansprechbar und verlieren nicht ihr Bewusstsein.

Die 5 Schritte einer Behandlung mit Lachgassedierung

FAQ – Lachgassedierung

Die häufig gestellten Fragen zu dieser Behandlungsform und Informationen aus unserer Praxis

Lachgas wirkt primär angstlösend und ist im geringen Maße auch analgetisch wirksam, wobei eine zusätzliche Lokalanästhesie in der Regel obligat ist.

Patienten beschreiben eine angenehme und entspannende Wirkung, sowie eine gewisse Distanz zum Geschehen im Behandlungszimmer. Die Injektion des Lokalanästhetikums wird aufgrund der analgetischen Wirkung als weniger unangenehm empfunden, oft bemerkt der Patient den Einstich kaum. Ein eventuell bestehender Würgereflex wird zumeist komplett unterdrückt.

Zur Sicherheit der Patienten können der Arzt und das behandelnde Team mit Lachgassedierung auch entspannter und effektiver arbeiten.

Die Lachgassedierung ist ein äußerst sicheres Verfahren, welches weltweit millionenfach verwendet wird. Sie gehört unter anderem in den USA und in Skandinavien zum Praxisstandard.

Die Lachgaszufuhr erfolgt prozentual und kann damit optimal auf die Bedürfnisse des Patienten eingestellt werden. Eine Überdosierung ist somit praktisch unmöglich.

Die inhalative Lachgassedierung ist die schnellste zur Verfügung stehende Methode zur dentalen Sedierung – die Ein- und Ausleitungszeiten beträgen jeweils nur wenige Minuten.

Die Patienten sind in der Regel nach 15 bis 30 Minuten wieder in der Lage, die Praxis ohne Begleitung zu verlassen und am Alltag wie gewohnt teilzunehmen.

Durch die Lachgassedierung können auch zeitintensive Behandlungen komfortabel und für den Patienten angenehm durchgeführt werden.

Eine zeitliche Befristung bzw. Auflagen aus sicherheitstechnischen oder gesundheitstechnischen Gründen bestehen hierfür nicht. Jedoch empfiehlt es sich nach einer Behandlungsdauer von vier Stunden nicht nur für den Patienten, sondern auch für den behandelnden Arzt und seine Mitarbeiter, eine Pause einzulegen.

In unserem Praxisalltag werden jedoch selten Behandlungszeiten von 2 Stunden überschritten.

Die Spezial-Themen unserer Konzeptpraxis: