• Ästhetik

    Damals noch nicht wichtig.

Damals noch nicht wichtig, ist die

Ästhetische Zahnheilkunde

heute im wahrsten Sinne des Wortes „in aller Munde“.

Und wenn sie noch nicht in Ihrem ist, Sie aber unzufrieden mit Zahnstellung, Zahnfarbe sind oder vielleicht eine störende Zahnlücke haben, so erfahren Sie hier alles, was die Breisgaupraxis in diesem Bereich für Sie tun kann.


Empfehlens- und sehr lesenswert ist der Abschnitt CEREC. Für Kronen und Brücken können Sie bei uns auch in den Genuss zeitsparender und passgenauer Computer-Verfahren kommen. Keramikkronen und Keramikfüllungen (Inlays) können in nur einer einzigen Sitzung direkt vor Ort erstellt werden, ohne unangenehme Abdruckmasse im Mund und ohne zwischenzeitliches Tragen eines Provisoriums.

Kompositfüllungen

Da ist die häusliche Mundhygine schon sehr gut und wird durch regelmäßige Prophylaxe noch ergänzt und doch kann man die Kariesanfälligkeit seiner Zähne nicht ein Leben lang verhindern. Entsprechend lautet die Diagnose beim Zahnarzt ab und zu dann doch noch, dass Karies entstanden ist. Ein Loch im Zahn; was tun? Früher brauchten Patienten nicht lange zu überlegen: Nach Entfernung der Karies wurde das Loch mit der bekannten grauen Masse namens „Amalgam“ gefüllt; wer erinnert sich nicht, oder hat sogar ein solch unschönes Überbleibsel früherer Zahnheil-„Kunst“ noch selber im Mund?

Heutzutage bietet die moderne Zahnmedizin und der technologische Fortschritt Materialien, die die Löcher weder unästhetisch noch gesundheitsschädlich füllen können. Es sind Füllungsmaterialien aus zahnfarbenem Kunststoff; so genannte Composite (composite, engl. = zusammengesetzt). Hierbei handelt es sich um Kunststoffe mit hohem Keramikanteil, also um „Hightech­-Verbundwerkstoffe“.

FAQ Kompositfüllungen

Kleinste Keramik-, Glas- und Quarzpartikel machen ca. 80 % des Materials aus. Die weiteren ca. 20% sind der eigentliche Kunststoffanteil bei diesen modernen Füllmaterialien. Durch diese innovativen Techniken ist die Wiederherstellung des Zahns viel stabiler als bei früher bekannten Kunststoff-Füllungen.

Früher konnten Kunststoff-Füllungen das Amalgam nicht ausreichend ersetzen, was Belastbarkeit und Verarbeitung anbelangte. Moderne Komposites mittlerweile ganz hervorragend sogar. Die laufenden Verbesserungen des Materials führen heute zu einem festen Platz in der Zahnarztpraxis und sind insbesondere für die Frontzahnfüllungen nicht mehr wegzudenken. Ein besonderer Vorteil dieser Hightech-Werkstoffe ist, dass die Zähne für eine Komposit-Füllung kaum beschliffen werden müssen. Die außerordentlich gute Haftung an der Zahnsubstanz führt sogar zu einer zusätzlichen Stabilisierung der Zähne. Sind die Löcher im Zahn zu groß, oder im Seitenzahn eine Schmelzwand des Zahnes zerstört, raten wir jedoch von einer Komposit-Füllung ab. Hier sollten dann Alternativen gewählt werden.

Das ist nicht zwingend notwendig. Der Zahn kann auch mit einem Inlay wiederhergestellt werden. Stellen Sie sich ein Inlay wie eine große Keramikfüllung vor, die passgenau in unserem Meisterlabor angefertigt wird. Sind die Defekte noch größer, sind auch Teilkronen oder im Frontzahnbereich so genannte Veneers die richtigen Alternativen. Solche vollkeramischen Werkstücke sind extrem langlebig – die Haltbarkeit liegt im Schnitt bei weit über 10 Jahren – und sind für unsere Breisgaupraxis-Patienten unter ästhetischen Gesichtspunkten „State of the art“.

Durch ihre Zusammensetzung und die Beschaffenheit der Partikel halten hochwertige Komposite den einwirkenden Druck- und Zugkräften einer hohen mechanischen Belastung sehr gut stand. Zudem sind sie äußerst abriebfest. Es kommt zwar hauptsächlich auf die Größe an, aber eine sorgfältig vearbeitete Komposit-Füllung kann schon sehr lange halten. Im Schnitt sind das mindestens 7 Jahre. Voraussetzung für die lange Haltbarkeit der Füllung ist natürlich die regelmässige und korrekte Reinigung der Zähne zuhause wie auch professionell durch unsere Prophylaxeabteilung während der regelmässigen Sitzungen..

Hochwertige Komposite müssen Sie sich in verschiedenen naturidentischen Farbabstufungen und Transparenzen vorstellen. So können wir die verschiedenen Schichten des Zahnes (Zahnbein im Inneren und Schmelz außen) mit den entsprechenden Kompositmassen naturgetreu in verschiedenen Schichten wieder aufbauen.

Da die modernen Komposite aus ganz besonders feinen Partikeln bestehen, bekommen die Füllungen nach der Politur einen besonders natürlich wirkenden Glanz, so dass sie selbst bei näherer Betrachtung kaum von der eigenen Zahnsubstanz zu unterscheiden sind. Durch diese Eigenschaften sind Komposit-Füllungen für kleinere Frontzahnrestaurationen eine sehr gute und bei unseren Patienten so beliebte Lösung.

Ohne Hilfe des Dentallabors können wir solche Füllungen in nur einer Sitzung direkt am Behandlungsstuhl legen. Nach Entfernung der Karies wird der Zahn dabei Schicht für Schicht mit verschiedenen Farbtönen wiederhergestellt. Dabei wird die Oberfläche des Zahnschmelzes und des Dentins sowie die einzelnen Kompositschichten mit einem Haftvermittler vorbereitet und mit einem speziellen Blau-Licht ausgehärtet.

Veneers

Unter einem Veneer (englisch für Furnier) versteht man eine hauchdünne, lichtdurchlässige Keramikschale, die mit Spezialkleber auf die Zahnoberfläche – vor allem von Frontzähnen – aufgebracht wird. Die Stä€rke von 0,5 bis 1,5 mm deckt z.B. stark verfä€rbte Zä€hne sehr gut ab. Entsprechend sind komplette Farbumstellungen des ganzen Gebisses problemlos machbar.

Das Material einer solchen Haftschale ist aus Hightech-Keramik. Selten kommt es zu Allergien gegen das Befestigungsmaterial. Ansonsten stellt der Einsatz von Keramik-Veneers wegen ihrer sehr hohen Bioverträglichkeit für gewöhnlich keine gesundheitliche Gefährdung dar. Mit Veneers werden in der Regel leichte Zahnfehlstellungen, Zahnlücken, unbefriedigende Zahnfarben und lokale Verfärbungen korrigiert. Zusätzlich erhalten die sichtbaren Oberflächen der Zähne durch Veneers ein optimiertes Aussehen. Ebenso kann auch die Zahnfarbe bei diesem Verfahren individuell korrigiert werden.

FAQ Veneers

Das erste Argument, das für die keramische Lösung spricht, ist deren Beständigkeit. Im Verhältnis zu den Kompositen zeigen keramische Veneers und Inlays auch nach vielen Jahren im Mund keinen größeren Verschleiß als sogar die natürlichen Zähne. Ein weiteres wichtiges Argument ist die Temperaturleitfähigkeit von Keramik. Denn die ist dem natürlichen Zahnschmelz sehr ähnlich. Es kommt durch die Behandlung im Regelfall nicht zu einer geänderten Temperaturempfindlichkeit. Der Hauptvorteil von keramischen Werkstoffen ist letztendlich, dass diese noch besser an die optischen Eigenschaften des Zahnschmelzes angepasst werden können. Ein Unterschied zur natürlichen Zahnsubstanz ist für den Laien nicht sichtbar.

Bei der Behandlung mit Veneers muss weniger gesunde Zahnsubstanz abgetragen werden. Wir sprechen hier von einer “minimal invasiven” Behandlung, denn Veneers werden auf den minimal beschliffenen Zahn nur aufgeklebt. Dadurch und durch die spezielle Vorbehandlung gehen die keramischen Werkstücke mit der verbliebenen Zahnsubstanz einen so festen Verbund ein, dass sogar angesetzte Ecken den Kaukräften langfristig standhalten und der Zahn bei größeren Schäden sogar stabilisiert wird. Somit können mit dieser Technik Teil- oder Vollkronen vermieden werden. Für herkömmliche Kronen muss der Zahn in eine ganz bestimmte Form geschliffen werden, wozu wesentlich mehr Substanz beschliffen werden muss.

Typische Veneers sind feine Schalen, die in der Regel an den Fronten der sechs Schneidezähne und an den beiden Nachbarzähnen (Prämolaren) angebracht werden. Inlays sind im Gegensatz dazu kleine Keramikkörper, die zur Behandlung der Seitenzähne und dort ihrer Kauflächen eingesetzt werden. Grundsätzlich können Veneers und Inlays aber alle möglichen Formen haben und sogar nahtlos in eine Teilkrone übergehen.

Ist die Substanz der Frontzähne noch gut erhalten, sind Veneers die Versorgung der Wahl. Bei der Planung und Umsetzung haben Veneers noch den weiteren Vorteil, dass die Zähne gleichzeitig auch ästhetisch optimiert werden können. Beispielsweise verfärbt sich der  Zahnschmelz bei einer Wurzelbehandlung wegen des zu verwendenden Füllungsmaterials häufig unschön. Auch können die bekannten Schmelzflecken stören. Häufig wünschen sich Patienten Veneers, wenn sie ihre Zähne als zu schmal oder zu kurz empfinden. Selbst störende Zahnlücken können mit Veneers geschlossen werden. Ein weiteres ganz besonderes Einsatzgebiet ist, wenn mit Veneers Fehlbildungen der Zähne behandelt werden können. So sind bei einigen Patienten die Eckzähne oder die kleinen Schneidezähne nicht angelegt, oder die Zähne sind im Verhältnis deutlich unterdimensioniert. Mit Veneers bietet sich dann eine besonders substanzschonende Formkorrektur an.

Inlays eignen sich, um verschleiß- oder kariesgeschädigte Seitenzähne wieder herzustellen. Jeder Höcker und jede noch so feine Furche in den Kauflächen kann dabei funktionsgerecht und dauerhaft stabil nachgebildet werden. Wenn bereits funktionelle Probleme vorhanden sind, die sich zum Beispiel in Kiefergelenkproblemen oder Zähneknirschen äußern, kann der Zahnarzt die Höcker mit Hilfe von Onlays auch versetzen, so dass die beiden Zahnreihen genau ineinander greifen und eine reibungslose Gleitbewegung möglich wird. Solche Behandlungskonzepte erfordern jedoch viel zahnärztliche bzw. zahntechnische Erfahrung und sind nur nach einer exakten funktionsbezogenen Analyse möglich.

Inlays und Veneers werden im Dentallabor gefertigt. Das macht mehrere Behandlungsschritte erforderlich. Nach der genauen Behandlungsplanung werden im ersten die Zähne beschliffen, wir sagen „präpariert“. Von dieser neuen Situation nehmen wir Abformungen und der Patient erhält ein Provisorium. Die Abformungen gehen dann ins Dentallabor. Dort werden die keramischen Dentalwerkstücke in aufwändiger Handarbeit angefertigt. In der Abschlußbehandlung werden zunächst die Provisorien entfernt und die Veneers oder Inlays sorgfältig anprobiert, bevor die Werkstücke  schließlich mit der so genannten Adhäsivtechnik (Klebetechnik) sorgfältig in den Zahn eingeklebt werden.

Alternativ und zeitlich schneller können wir diese Werkstücke auch direkt in der Praxis herstellen; lesen Sie hierzu weiter unten die Ausführungen zum Thema „CEREC“.

Zwar ist der Aufwand bei diesen minimal invasiven Versorgungen sehr viel höher als bei herkömmlichem Zahnersatz, doch zahlt sich dieser langfristig aus: Den Unterschied machen die hervorragenden Materialeigenschaften der modernen Keramiken in Verbindung mit der außerordentlich beständigen Klebeverbindung. Trotzdem diese Werkstücke hauchdünn sind,  sind sie besonders langlebig und stabilisieren geschwächte Zähne sogar. Nicht wenige unserer Patienten tragen so gefertigte Inlays und Veneers jetzt schon über 15 Jahre im Mund. Bei guter häuslicher Zahnpflege in Kombination mit regelmässiger Prophylaxe können Inlay oder Veneer auch durchaus auch noch länger halten.

Kronen & Brücken

Können Zähne nicht mehr durch Füllungen oder Teilkronen und Veneers gerettet werden oder kann eine Zahnlücke nur noch durch Implantate geschlossen werden, kommen Kronen ins Spiel. Fehlen Zähne und die Lücke kann aus unterschiedlichen Gründen nicht durch Implantate geschlossen werden, sind die so genannten Brücken die Lösung.

Beides ist grundsätzlich bekannt und auch, dass es sehr unterschiedliche Ausführungen von solchem Zahnersatz gibt. Krankenkassen kennen aus nachvollziehbaren Gründen leider nur die „medizinisch ausreichenden, aber wirtschaftlich sinnvollen“ Lösungen. Aber es gibt darüber hinaus noch sehr viel mehr, das wir mit Ästhetik und Lebensqualität bezeichnen. Lesen Sie hier nützliche und interessante Hinweise, was die Breisgaupraxis in diesem Bereich für Sie tun kann.

FAQ Kronen & Brücken

Mit Kronen stellen wir stark geschädigte Zähne wieder her. Man sollte sich das so vorstellen, dass eine Krone wie eine schützende Hülse über den behandelten und beschliffenen Zahn gestülpt wird, so dass er seine natürliche Form und Stabilität wieder zurückerhält.

Jedoch gibt es bei Kronen teils große Unterschiede. Wie bei nahezu jeder Versorgung mit Zahnersatz stehen Ihnen mehrere Ausführungsmöglichkeiten zur Wahl. Diese unterscheiden sich in Material und Verarbeitungstechnik. Die Standardversorgung ist heutzutage die Metallkeramikkrone – auch Verblendkrone genannt. Hingegen gelten im Sinne ästhetischer Ansprüche Vollkeramikkronen und so genannte Galvanokronen als hochwertige Alternativen.

Bis heute ist die Metallkeramikkrone die meist verwendete Kronenart. Kern einer solchen Krone ist ein Metallkäppchen, das mit zahnfarbener Keramik verblendet wird. Ihren Halt erfährt die Krone also durch das Metall. Darauf trägt der Zahntechniker Schicht für Schicht die Keramik auf. Diese Technik sorgt dafür, dass die Krone nicht wie Zahnersatz, sondern wie ein Zahn aussieht. Allerdings fordert diese Vorgehensweise dem Zahntechniker sehr viel Geschick und Zusatzaufwand ab, damit natürlich wirkende Ergebnisse, die farblich exakt den benachbarten eigenen Zähnen entsprechen, erreicht werden. Das ästhetische Ergebnis ist jedoch den Aufwand wert.

Als größten Vorteil kann die Metallkeramikkrone ihre überaus hohe Stabilität und die daraus resultierende Haltbarkeit anführen. Eine Lebensdauer von weit über 20 Jahren sprechen hier eine deutliche Sprache. Der gerade in ästhetischer Hinsicht größte Nachteil der Metallkeramikkrone ist der metallische Rand. Wenn nämlich über die Zeit das Zahnfleisch etwas zurückgeht, wird dieser insbesondere an den Frontzähnen mehr oder weniger stark sichtbar. Vermieden werden kann dieser Effekt jedoch, indem der Zahntechniker auch den Rand der Krone mit Keramik gestaltet – mit einer so genannten Keramikschulter.

Bei einer metallkeramischen Krone muss in der Regel auch mehr Zahnhartsubstanz abgeschliffen werden als bei geklebten vollkeramischen Versorgungen.

Will man hinsichtlich der Ästhetik keine Kompromisse eingehen, empfiehlt sich heute die Vollkeramikkrone als die beste Lösung, weil sie völlig ohne Metall auskommt. Beides, also das Gerüst und die Verblendung bestehen aus einer hochwertigen und stabilen Keramik, die die exakt gleichen Licht leitenden Eigenschaften hat, wie der natürliche Zahn.

Zudem kann der Zahntechniker Farbe, Oberflächenstruktur und andere charakteristische Eigenschaften so gestalten, dass sie genau der eigenen Zahnsubstanz entsprechen. Durch eingelagerte reflektierende Farbpartikel passen sich moderne Glaskeramiken exakt ihrer Umgebung, also ihren Nachbarzähnen an.

Zusätzlich stehen uns noch hochfeste Zirkonoxidkeramiken zu Verfügung, denen es zwar an der zahnschmelzähnlichen Transparenz der Glaskeramik fehlt, doch sind diese auf Grund ihrer hohen Festigkeit besonders gut für vollkeramische Kronen- oder Brückengerüste verwendbar, die aber vom Zahntechniker wie die Käppchen von Metallkeramikkronen ganz individuell verblendet werden können.

Einigen von Ihnen sicherlich noch bekannt sind die so genannten Jacketkronen aus den 80er Jahren. Bei ihnen handelte es sich um die ersten metallfreien Kronen. Aber erheblich anders sind dazu die modernen Vollkeramiken mit ihrer sehr hohen Festigkeit. Zirkonoxidkeramiken sind technisch sogar beständiger als Metall und eignen sich durch diese Eigenschaft deshalb durchaus auch für die Versorgung der Seitenzähne.

Kronen aus Vollkeramik haben viele Vorteile, wovon der wahrscheinlich größte ist, dass mit diesem Material sehr oft auch als ganz besonders dünne Teilkrone gestaltet werden können. Die bei der Verabeitung angewendete Klebetechnik, die so genannte Adhäsivtechnik, mit der die Keramik auf der natürlichen Zahnsubstanz befestigt wird, macht dies möglich. Mit diesem Verkleben verbindet sich die Teilkrone so fest mit dem verbliebenen Zahn, dass sie ihn stabilisiert, ohne ihn vollständig zu ummanteln.

Das umfangreichere Abschleifen gesunder Zahnsubstanz, das zum Aufbringen einer Vollkrone erforderlich ist, kann mit dieser Technik vermieden werden.

Nach Entfernung der erkrankten Zahnsubstanz müssen wir oft nicht mehr als 0,3 bis 0,5 mm der gesunden Substanz abschleifen.

In der Zahnmedizin wird diese Vorgehensweise deshalb als minimal-invasiv bezeichnet. Der Begriff stammt aus der Chirurgie und steht für Eingriffe mit kleinster Verletzung. Für uns und unsere Patienten bedeutet das in der Regel eine deutlich bessere Langzeitprognose.

Bei Keramik zum Glück auf nichts. Denn sie kann weder Allergien auslösen, noch kann es zu elektrochemischen Reaktionen wie z.B. Metall in der einen Krone mit sonstigen anderen Metallen im Mund führen. Keramik ist auch ein sehr guter Wärmeisolator, so dass die überkronten Zähne also nicht empfindlich gegen Temperaturreize, z.B. durch Eis oder heiße Getränke sind.

Eine „Galvanokrone“ ist eine sehr spezielle und hochwertige Art der Verblendkrone, die sich hervorragend für Front- und Seitenzähne eignet. Der Kern dieser Keramik-Krone ist ein Goldkäppchen,  das in einem hoch präzisen galvanischen Verfahren direkt auf den Modellstumpf aufgalvanisiert wird. Das führt zu enorm hoher Passgenauigkeit, so dass zwischen Krone und der natürlichen Zahnsubstanz nicht der kleinste Spalt bleibt, worin sich Beläge und Karies verursachende Keime sammeln können.

Der aufgalvanisierte Metallanteil der Kronen besteht lediglich aus einer hauchdünnen Schicht (ca. 0,2 ­ 0,4 mm) reinem Gold, was zu einem weiteren Pluspunkt führt: Der Zahn muss nicht so stark abgeschliffen werden wie bei einer Verblendkrone mit herkömmlichem Metallkern. Es kann mehr Zahnsubstanz erhalten werden. Wie bei den anderen beschriebenen Verfahren wird die keramische Verblendung auch hier ganz an die Eigenschaften der natürlichen Zahnsubstanz angepasst. Zudem kann der goldfarbene Kern dunkle oder stark verfärbte Zahnsubstanz perfekt abdecken. Die Keramik bekommt mit dem Goldkäppchen sogar einen Farbton, der besonders natürlich wirkt. Mit beide Materialien, Gold und Keramik, haben Allergiker ebenso keine Problem, so dass die Galvanokrone auch aus bioverträglicher Sicht zu empfehlen ist.

Ist der Zahn noch fest im Zahnbett eingebunden, können wir mit Hilfe einer Krone nahezu jeden Zahn erhalten – auch wenn der größte Teil seines sichtbaren Anteils zerstört ist. Bei fortgeschrittener, so genannter “tiefer” Karies, die schon bis zur Zahnwurzel vorgedrungen ist, führen wir vorher eine Wurzelbehandlung durch. Dabei bleibt das Zahnbett, das die Wurzel umgibt und dem Zahn seinen festen Halt gibt, in der Regel dauerhaft  funktionsfähig. In Grenzfällen können wir sehr stark verletzte Zähne mit einem kleinen Eingriff, der sogenannten chirurgischen Kronenverlängerung, für einen ausreichenden, über Zahnfleischniveau liegenden Substanzanteil sorgen, der dann mit einer Krone versorgt werden kann. Als minimalinvasive Vorgehensweise kommt auch eine kurze kieferorthopädische Behandlung, die sogenannte Extrusionsbehandlung, in Betracht, da dabei umliegende Gewebestrukturen geschont werden können. Diese Behandlungen sind alle sehr vom Einzelfall abhängig.

Ist es nicht möglich, eine Zahnlücke mit einer Implantatversorgung zu schließen, kann dies durch eine Brücke geschehen. Das Werkstück überspannt die Zahnlücke ähnlich einer architektonischen Brücke über einen Fluss.

Grundsätzlich dienen die Zähne, die links und rechts von der Brücke stehen, als sogenannte „Brückenpfeiler“, auf denen dann die Brücke befestigt wird. Das dazwischen liegende Brückenglied ersetzt den fehlenden Zahn.

Zahnlücken sind nicht nur für das Erscheinungsbild von Nachteil, sondern auch für die verbliebenen Zähne. Diese „leiden“ regelrecht unter der Lücke, wenn z.B. der gegenüberliegende Zahn beim Zusammenbeißen keinen Widerstand hat und deshalb allmählich länger wird. Wir sprechen davon, dass er sich in die Zahnlücke hineinwächst.

Zusätzlich mit Problemen verbunden ist, wenn die Nachbarzähne in die Lücke hineinkippen und durch den so begonnenen Dominoeffekt die Zahnreihen irgendwann gar nicht mehr richtig aufeinander passen. Unangenehme Folgen solcher Veränderungen sind Fehlbelastungen der Kiefergelenke, sowie der Kaumuskulatur. Nacken, Rücken- und Kopfschmerzen können ebenso entstehen.

Eine ganz besondere Herausforderung für uns und den Zahntechniker ist die Frontzahnbrücke.  Wo ein Zahn fehlt, bilden sich in der Regel auch der Kieferknochen und das Zahnfleisch zurück. Ästhetische Folgen sind unvorteilhaft wirkende Dellen. Geht  zwischen den Zähnen das Zahnfleisch zurück, entstehen sogenannte dunkle Löcher meist in Form von Dreiecke. Will man diese vermeiden, muss das Zahnfleisch mit Hilfe des Provisoriums perfekt ausgeformt werden, indem das provisorische Brückenglied dazu mehrfach unterfüttert wird. Das endgültige Brückenglied liegt dann nach Fertigstellung so dicht am Zahnfleisch, so dass es den Eindruck erweckt, aus dem Kiefer herauszuwachsen.

Besteht eine Lücke schon zu lange und ist der Knochen in Folge dessen zu stark eingefallen, können Knochen- oder das bedeckende Weichgewebe operativ auch wieder aufgebaut werden.

Hier gibt es grundsätzlich kaum Unterschiede zu den Materialien, aus denen auch Kronen hergestellt werden. So ist die Metallkeramikbrücke (Verblendbrücke) eine sehr gute Standardlösung.

Das über die gesamte Spannweite gehende Metallgerüst ist die stabile Basis, auf die die zahnfarbenen Keramikschichten aufgetragen werden. So können Metallkeramikbrücken besonders stabil gearbeitet werden und können – je nach Verankerungsmöglichkeit – auch sehr große Lücken überspannen, wenn z.B. mehrere Zähne fehlen. Auch hier gilt, dass eine perfekte Ästhetik höchste Ansprüche an den Zahntechniker stellt.

Ja, dank moderner hochfester Zirkoniumoxidkeramiken stellt die Vollkeramikbrücke auch bei mehreren fehlenden Zähnen eine hoch stabile Lösung dar. Solche Brücken werden mit computergesteuerten Präzisionsgeräten aus Keramikblocks herausgefräst und anschließend individuell verblendet. Grundsätzlich sind sie für die Front- wie für die Seitenzähne geeignet.

Während für eine klassische Brücke im Verhältnis viel Zahnsubstanz für die Brückenpfeiler abgeschliffen werden muss, wird bei der Klebetechnik erheblich weniger abgetragen und der Zahnersatz mit einer speziellen Klebetechnik an den Zähnen befestigt. Weiterer Vorteil ist, dass die Zähne ihre natürliche Elastizität behalten. Somit stellt die Versorgung langfristig meist die schonendere Variante für die tragenden Zähne dar als die klassische Brücke.

Genau wie bei der Galvanokrone sind bei einer Galvanobrücke die Brückenanker mit hauchdünnen Goldkäppchen gestaltet, die anschließend mit einem gegossenen Gerüst aus sehr gut körperverträglichem Metall miteinander verbunden werden.

Genau wie bei einer Galvanokrone gewärleistet diese Art der Versorgung eine außerordentlich hohe Passgenauigkeit und damit einen optimalen Schutz für die überkronten Zähne. Zwar sind die Goldkäppchen extrem dünn, ermöglichen aber auch bei dunklen oder verfärbten Zähnen eine optimale Ästhetik.

Damit die neuen Zähne funktional und optisch genau zu den anderen Zähnen und vor allen zu ihrem „Gegenüber“ passen und auch keine Fehlbelastungen entstehen sollen, sind in der Regel mehrere Termine bei uns und eine sorgfältige Behandlungsplanung erforderlich.

Im ersten Schritt wird die vorhandene Karies und eventuell vorhandene alte Füllungen entfernt. Dann werden die Zähne so beschliffen, dass später die Kronen bzw. die Brückenanker stabil darauf befestigt werden können. Von dieser Situation nehmen entsprechende Abformungen. Diese sind die wichtigsten Arbeitsgrundlagen für den Zahntechniker, um den Zahnersatz anzufertigen. Bis zum endgültigen Einsetzen des Zahnersatzes erhalten die Patienten ein Provisorium.

Vor dem endgültigen Einsetzen des fertigen Zahnersatzes gibt es zunächst eine „Anprobe“, die je nach Art der Versorgung auch schon einmal für eine Weile „Probe getragen“ wird. Gibt es keine Probleme, wird der Zahnersatz endgültig befestigt. Um Galvano- und Metallkeramikkronen bzw. –brücken mit den Brückenpfeilern zu verbinden, werden dies aufzementiert; bei Vollkeramik wird das Werkstück mit einer speziellen Technik aufgeklebt.

Das geht nicht nur problemlos, sondern macht auch Sinn. Wir nennen so etwas „Wax-ups“ oder „Mock-ups“. Gerade bei ästhetisch anspruchsvollen Versorgungen macht es Sinn, Modelle der Kronen oder Brücken aus zahnfarbenem Wachs oder Kunststoff anzufertigen. Die Modelle werden auf die Zähne aufzementiert und in Zusammenarbeit mit dem Zahntechniker ganz nach Bedarf angepasst und individualisiert.

Kronen- und Brückenlösungen können wir in der Praxis auch mit dem CEREC-Verfahren herstellen. Das ist das Verfahrn, das weiter unten mit „Nur eine Sitzung – kein Abdruck – kein Provisorium“ überschrieben ist.

Der einzige Unterschied besteht bisweilen noch in der technischen Limitierung, was die Brückenlänge angeht. So sind kleinere Brücken mit praxistauglichen CAD/CAM-Fräsen in der Praxis sofort herstellbar, größere Spannweiten, also bei mehreren fehlenden Zähnen, werden von uns in der ersten Sitzung gescannt und anschließend die Daten verarbeitet. Dieser Datensatz kann dann an ein Fräszentrum übermittelt werden, das über sehr große und teure Maschinen verfügt, um auch solche Lösungen zu einem realistischen Preis anbieten zu können.

Übrigens: Besonders profitieren Menschen mit ausgeprägtem Würgereiz von einem digitalen Workflow, bei dem kein unangenehmer Abdruck im Mund genommen werden muss.

CEREC

Beim CEREC-Verfahren (CEramic REConstruction) wird der Mundraum dreidimensional gescannt. Das aufgenommene Bild steuert einen Fräsautomaten, der den Zahnersatz hochpräzise und schnell herstellt. Nach nur kurzer Wartezeit kann der Zahnersatz bereits in der selben Sitzung eingesetzt werden. Das Verfahren bedeutet nicht nur eine kürzere Herstellungszeit Ihres Zahnersatzes und die Schonung gesunder Zahnsubstanz. CEREC bringt eine ganze Reihe weiterer Vorteile mit sich:

  • keine unangenehme Abdruckmasse im Mund
  • kein Provisorium nötig
  • natürliches Aussehen
  • Biokompatibilität
  • lange Haltbarkeit

und die Kosten sind vergleichbar.

Mit CEREC natürliches Aussehen und lange Haltbarkeit erreichen und das völlig biokompatibel. Nur eine Sitzung - kein Abdruck - kein Provisorium.

Ein Interview mit der erfahrenen CEREC-Anwenderin unserer Praxis Dr. Petra Hakes

„Ich bin quasi mit CEREC groß geworden. Direkt nach meinem Studium habe ich in meiner Assitenzzeit sehr intensiv mit dieser Technik arbeiten dürfen und habe es stets als sehr gute Alternative zur herkömmlichen Prothetik gesehen. Und seitdem wir uns hier in Breisach niedergelassen haben, sind auch schon wieder viele weitere Jahre der Erfahrung hinzugekommen.“

“Meine erste Keramikbrücke war so ein Fall. Eine neue Patientin, die seit Jahren mit einem Provisorium unterwegs war. Sie ließ sich von ihrem bisherigen Zahnarzt nicht weiterbehandeln, weil sie aufgrund eines stark ausgeprägten Würgereizes einfach zu große Angst vor der Abdrucknahme hatte. Dank CEREC konnte ich ihr eine sinnvolle, bessere Behandlungsmöglichkeit anbieten und die Pfeilerzähne scannen, also quasi einfach fotografieren.

Ich denke auch gerne noch an einen anderen Fall – sagen wir mal – an einen mittleren Notfall: Ein Handelsvertreter war bei uns in Südbaden unterwegs, weit weg von zuhause. Er stellte sich bei uns mit einem abgebrochenem Frontzahn vor und konnte so unmöglich unter die Leute. Anstatt ihm nur mit einen provisorischen Kompromiss zu helfen, konnten wir am selben Tag noch mit CEREC den Zahn präparieren, scannen und mit einer sofort gefrästen Vollkeramikkrone versorgen. Solche Momente sind natürlich auch für uns schön!“

„Es wäre für mich und damit für die Praxis eine extreme Einschränkung. Arbeiten ohne CEREC – und das sage ich aus Erfahrung – macht weniger Spaß. Vor allem weil mir und der Praxis die Möglichkeit fehlen würde, wirklich patientengerecht zu entscheiden.“

“Inlays, Kronen, Teilkronen oder Onlays sind in etwa gleich verteilt. Auch Brücken und Langzeitprovisorien werden in der Praxis angefertigt. Wegen des Schwerpunktes meines Mannes – Implantate – nehmen Vollkeramikrestaurationen auf Implantaten einen wichtigen Stellenwert in der Praxis ein. Insgesamt werden von den Patienten Lösungen in Vollkeramik immer mehr nachgefragt.“

„Für die Patienten ist das natürlich toll. Sie werden gleich versorgt, gehen raus und es ist fertig. ‚Kronen 2 Go‘ könnte man neudeutsch schon fast sagen. Eine Versorgung ohne Abdruck und Provisorium ist für unsere Patienten sehr wichtig, wie wir immer wieder hören. Bedenken Sie auch die vielen Angstpatienten, für die Abdruck und Provisorium für eine Zahnmedizin steht, die ihre Ängste geschürt haben.“

Unsere Patienten reagieren durchweg positiv. Wir haben insgesamt eine moderne Praxis. Aber kaum etwas vermittelt den Patienten mehr das Gefühl einer modernen Behandlung wie CEREC. Ich zeigte den Patienten von Anfang an alle Abläufe; wie alles funktioniert. So gesehen ist CEREC eins unserer Aushängeschilder der Praxis geworden.”

 

„Die Einführung der Biogenerik* war für mich sensationell. Es ist einfach nur eine wahre Freude, mit dieser Technik alte Amalgam- oder Kunststofffüllungen gegen echt aussehende Keramik-Kauflächen mit natürlichem Relief austauschen zu können. Wirklich phänomenal ist, dass ich hierfür keinen gesunden oder gut restaurierten Referenzzahn mehr brauche und damit letztendlich Zahnsituationen hervorbringen kann, die eigentlich für immer verloren schienen.“

* CEREC Biogenerik revolutioniert die Okklusionsgestaltung. Sie ist die einzige Rekonstruktionsmethode, die metrisch die individuelle Zahnsituation analysiert und anhand dieser Information die okklusale Morphologie berechnet. Das patentierte wissenschaftliche Verfahren ermöglicht damit erstmals, eine patientenindividuelle Zahnrestauration naturgetreu, objektiv und gleichzeitig messbar genau zu rekonstruieren. Und das denkbar einfach: mit einem Klick. Ganz gleich ob Kronen, Veneers, Inlays, Onlays oder vollanatomische Brücken.

Die Spezial-Themen unserer Konzeptpraxis: